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PulsNRW – Beraten. Verbinden. Bewegen. Für Düsseldorf und Umgebung
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PulsNRW n. e. V. · Düsseldorf

Die meisten Probleme scheitern nicht am Recht.

Sie scheitern daran, dass niemand erklärt, wie es weitergeht. Wir sind ein ehrenamtlicher Verein für Düsseldorf und Umgebung. Wir hören zu, sortieren mit Ihnen, was in einem Schreiben eigentlich steht, und zeigen Ihnen, wie es weitergeht, an wen Sie sich wenden müssen und wo es Anlaufstellen für Hilfe gibt.

Damit niemand zögert

Bevor Sie anrufen.

Sechs Fragen, die uns oft gestellt werden. Und ein paar, die sich niemand zu stellen traut.

Nichts. Wir arbeiten ehrenamtlich. Sie müssen kein Mitglied sein, nichts unterschreiben und nichts abschließen. Auch dann nicht, wenn wir Ihnen am Ende nicht weiterhelfen können.

Nein. Wenn es Sie beschäftigt, ist es groß genug. Uns ist lieber, Sie fragen einmal zu oft als einmal zu spät. Nicht jedes Anliegen ist ein Fall, und wer niemanden zum Fragen hat, darf sich trotzdem melden.

Ja. Was Sie uns erzählen, bleibt bei uns. Wir geben nichts weiter ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung, auch nicht an Behörden. Wenn wir Sie an eine andere Stelle verweisen, entscheiden Sie, was dort ankommt.

Das müssen Sie auch nicht. Fangen Sie irgendwo an, notfalls hinten. Herauszufinden, wie die Sache heißt und wer zuständig ist, ist unsere Aufgabe und nicht Ihre.

Dann sagen wir Ihnen das gleich, statt Sie damit hinzuhalten. Sie bekommen von uns den Namen der Stelle, die weiterhelfen kann, nach Möglichkeit mit einer Ansprechperson dort. Und wenn Sie möchten, melden wir uns ein paar Wochen später noch einmal und fragen, ob es geklappt hat.

Nein, das Telefon reicht. Wenn Sie Unterlagen haben, können Sie sie uns schicken oder vorbeibringen. Und wenn Ihnen ein Termin bei einer Behörde unangenehm ist, kommt auf Wunsch jemand von uns mit.

Warum ein Verein

Ein Brief vom Verein wird anders gelesen.

Alles, was wir tun, könnten Sie auch allein tun. Einen Widerspruch schreiben, bei der Stadt anrufen, nach vier Wochen noch einmal nachfragen. Viele schaffen das auch. Was die meisten irgendwann aufgeben lässt, ist nicht die Sache selbst, sondern das Gefühl, gegen eine Wand zu reden.

Ein Verein ändert daran drei Dinge.

Er wird anders gelesen

Dieselbe Frage, auf Vereinspapier gestellt, bekommt häufiger eine Antwort und meistens eine schnellere. Das ist nicht gerecht, aber es ist so. Wir nutzen es für Menschen, denen sonst niemand zurückschreibt.

Er kann bündeln

Eine Meldung über eine unübersichtliche Kreuzung ist eine Beschwerde. Zwölf Meldungen über dieselbe Kreuzung sind ein Vorgang. Was einzeln liegen bleibt, wird gemeinsam zu etwas, das eine Verwaltung bearbeiten muss.

Er bleibt da

Wer allein kämpft, wird müde. Ein Verein hat mehrere Schultern, einen Kalender und ein Gedächtnis. Wir notieren uns Fristen und fragen nach, wenn nach vier Monaten immer noch nichts gekommen ist. Auch dann, wenn Sie selbst gerade keine Kraft dafür haben.

Dazu kommt das Unspektakulärste, das aber am häufigsten den Ausschlag gibt: Sie erreichen uns ohne Termin, ohne Aktenzeichen und ohne vorher zu wissen, wie Ihr Problem heißt.

So läuft es ab

Drei Schritte, keine Warteschleife.

  1. Sie melden sich

    Per Telefon, E-Mail oder über das Formular. Schildern Sie in eigenen Worten, worum es geht. Fachbegriffe brauchen Sie nicht.

  2. Wir hören zu und ordnen ein

    Meist innerhalb weniger Tage. Sie erfahren, wie es weitergeht, an wen Sie sich wenden müssen und welche Anlaufstellen es für Ihr Thema gibt.

  3. Wir begleiten Sie

    Beim Formulieren von Schreiben, beim Nachhaken, auf Wunsch auch zu einem Termin. Und wir bleiben dran, wenn nichts passiert.

Was wir nicht sind

Wir sind keine Anwaltskanzlei und geben keine Rechtsberatung. Rechtsdienstleistungen im Sinne des § 2 Abs. 1 RDG dürfen wir nicht erbringen. Wir prüfen also keine Rechtsfragen und vertreten Sie nicht gegenüber Dritten.

Wo es rechtlich wird, sagen wir das offen und nennen Ihnen die richtige Adresse: Anwaltschaft, Mieterverein, Verbraucherzentrale, Sozialverband oder Schuldnerberatung. Das ist kein Abwimmeln, sondern der ehrlichere Weg.

Mitglied werden

Der Jahresbeitrag beträgt 48,00 €. Für Jugendliche, Rentnerinnen und Rentner, Menschen mit Behinderung, Auszubildende und Studierende gilt der ermäßigte Beitrag von 24,00 €. Wenn das Geld gerade nicht da ist, sagen Sie uns das. Dafür gibt es eine Härtefallregelung.

Mitglied werden kann jede volljährige Person, ebenso Vereine, Unternehmen und andere Körperschaften.

Mitmachen

Es gibt mehr als eine Art zu helfen.

Zeit mitbringen

Ehrenamt Begleitungen zu Terminen, Verteilaktionen, Telefondienst. Ein paar Stunden im Monat reichen schon.

Spenden

Unterstützen Druck, Porto und Website kosten Geld. Jeder Betrag hilft. Mehr dazu

Zusammenarbeiten

Partner Beratungsstellen, Vereine und Unternehmen, die dieselben Menschen erreichen. Mehr dazu